Auszahlungspläne lohnen sich nicht

K-Geld 02/2014 vom

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Lebensversicherer bieten neben Leibrenten vermehrt auch Auszahlungspläne an. Doch ein Blick in Offerten zeigt: Unter dem Strich sind solche zeitlich begrenzte Rentenpläne keine gute Wahl.

Viele Pensionierte stehen vor der Frage, wie sie ihre Ersparnisse aus den aufgelösten Konten der dritten Säule anlegen sollen. Die Varianten: Das Geld auf ein Sparkonto überweisen, in Fonds investieren oder bei einer Lebensver­sicherung eine Leibrente oder einen Auszahlungsplan abschliessen. 

Klar ist: Die Bankzinsen auf Sparkonten sind heute tief. Wer ­selber in Fonds investieren will, braucht gute Finanzkenntnisse und Risikobereitschaft. Lebenslange Leibrenten sind für Sparer ein schlechtes Geschäft – und 40 Prozent der Rente werden erst noch jedes Jahr von der Einkommenssteuer erfasst. Anders der Auszahlungsplan: Er ist zeitlich begrenzt und die Rente wird, mit Ausnahme der Erträge, nicht als Einkommen besteuert. Zudem ist es so, dass beim Aus­zahlungsplan der Anspruch auf das Kapital im Todesfall nicht verfällt, sondern an die Erben geht. An­gesichts dieser Voraussetzungen leuchtet vielen Pensionären die Va­riante fester Auszahlungsplan ein. 

Hohe Kosten der ­Versicherer – mickrige ­Renditen für Anleger

Doch der Auszahlungsplan ist eine problematische Investition. Grund: Die garantierte Rendite ist wegen der tiefen Zinsen minimal – die hohen Kosten der Versicherungsgesellschaft nagen ebenfalls an den prognostizierten Renditen. [...]

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