Kraftübungen: Das Training mit Strom geht an die Nieren

Gesundheitstipp 02/2018 vom | aktualisiert am

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Fitnessstudios bieten Trainings mit Elektroimpulsen an. Das soll die Muskeln innert kurzer Zeit stärken. Experten warnen nun aber: Dieses Training könne die Nieren schädigen.

Schwitzen mit Elektroden am Körper: Die Stromstösse können die Muskeln überlasten (Bild: FOTOLIA)

Schwitzen mit Elektroden am Körper: Die Stromstösse können die Muskeln überlasten (Bild: FOTOLIA)

Straffe Schenkel, eine schlanke ­Taille und schön geformte Arme – was sich nach Muskel­kater und viel Schweiss anhört, ist angeblich mit wenig Aufwand möglich. Damit wirbt die Fitnessstudio-Kette Bionic für das Training mit Strom: «Beeindruckende Effekte» könne man mit dem sogenannten Elektromyostimu­lation-Training (EMS) erzielen.

Für das Training schlüpft der Kunde in einen hautengen Anzug, der den Körper über Drähte mit Stromstössen stimuliert. Zwanzig Minuten EMS-Training haben laut Bionic den gleichen Erfolg wie drei normale Trainingsein­heiten à 90 Minuten. Das Unternehmen verspricht einen strammeren Körper, mehr Muskeln und einen geringeren Fettanteil. 

«Bei falscher Anwendung gefährlich»

Jetzt warnen Experten: Dieses  Training könne die Muskeln überlasten und die Nieren schä­digen. Grund: Durch das inten­sive Training steigt die Kon­zentration des CK-Enzyms. Man misst es im Blut als Abfallprodukt von geschädigten Muskeln. Es kann die Nieren angreifen.

Stefan Knecht, Chefarzt der Klinik für Neuro­logie in Meerbusch (D) sagt: «Die Methode ist ­gefährlich, wenn man sie falsch anwendet. [...]

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