Fallpauschalen: Grosse Spitäler sind teurer als kleine

saldo 07/2018 vom | aktualisiert am

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Am Unispital Zürich kostet eine Knieoperation massiv mehr als in einer Klinik in der Ostschweiz. Das sei nicht gerechtfertigt, sagt der Preisüberwacher. Experten schätzen das Sparpotenzial auf bis zu 450 Millionen Franken jährlich.

Blinddarm: Die Operation kostet in Zürich über einen Viertel mehr als in Lugano (Bild: ISTOCK)

Blinddarm: Die Operation kostet in Zürich über einen Viertel mehr als in Lugano (Bild: ISTOCK)

Seit 2012 müssen Spitäler stationäre Behandlungen nach einheitlichen Tarifen abrechnen, sogenannten Fallpauschalen. Dabei gibt es Preisunterschiede. Beispiel: Das Universitätsspital Zürich verlangt für das Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks je nach Kasse 21 144 bis 22 196 Franken. In der Regionalklinik St. Georg in Goldach SG kostet der Eingriff 16 550 Franken, rund 20 Prozent weniger. Das Unispital Zürich stellt den meisten Kassen für eine Blinddarmoperation 7752 Franken in Rechnung. Die Clinica Luganese Moncucco will dafür nur 5780 Franken. 

Ob Kaiserschnitt, Magenspiegelung oder Prostatabehandlung – bei den zwanzig am häufigsten durchgeführten Behandlungen ist das Unispital Zürich stets am teuersten. Es folgen die anderen Uni- und Kantonsspitäler. Kleinere Kliniken sind meist günstiger. [...]

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