Leser fragen, K-Tipp antwortet: Ist Flüssigwaschmittel besser?

K-Tipp 08/2013 vom

«Ich ziehe Flüssigwaschmittel den Pulverprodukten vor, weil ich das Gefühl habe, sie waschen sauberer. Stimmt das?»

Nein. In Tests von K-Tipp, «Saldo» und der Stiftung Warentest waren Pulver- den Flüssigwaschmitteln in allen Belangen überlegen, auch bei niedrigen Temperaturen. Kommt hinzu: Pulverwaschmittel enthalten im Gegensatz zu den flüssigen Mitteln keine für die Umwelt schädlichen Konservierungsstoffe.

Eine Alternative sind Flüssigprodukte nur, wenn die Waschmaschine nicht gut spült und darum Pulverrückstände auf der Wäsche haften bleiben. Bevor man aber auf ein Flüssigprodukt umsteigt, kann man es auch mit der «Wasser-Plus»-Taste oder weniger Wäsche in der Trommel versuchen.


«Ich habe das Innenfutter meines Laufschuhs mit Sekundenkleber repariert. Dabei hat es geraucht. Ist das gefährlich?»

Sekundenkleber sind im Prinzip Zweikomponentenkleber. Das Cyanacrylat im Kleber härtet aus, indem es mit Luftfeuchtigkeit reagiert. Je feuchter die Umgebung, desto stärker und schneller reagiert der Sekundenkleber. Textilien können ebenfalls beschleunigend wirken. Wird der Schmelzpunkt der Materialien erreicht, werden die Textilien verschweisst. Vorsicht ist also angebracht. Aufpassen sollte man aber auch, weil Sekundenkleber auf der Haut ätzend wirken kann.

Ein praktischer Tipp: Haucht man die zu klebenden Teile vorher an, dann kleben sie in der Regel schneller zusammen.


«Es gibt Ziegen-Frischkäse, bei dem auf der Zutatenliste «arome naturel de chèvre» steht, natürliches Ziegenaroma. Was ist das?»

Das natürliche Ziegenaroma werde aus dem Ziegenrahm hergestellt, heisst es bei der Migros, die solchen Ziegenkäse verkauft. Mit dem zusätzlichen Aroma wollen die Hersteller den Ziegengeschmack verstärken. Das ist nötig, weil Ziegen-Frischkäse nicht reift und deshalb weniger Aroma entwickelt als gelagerter Ziegenkäse.


«Worin unterscheiden sich gelbe Zwiebeln, rote Zwiebeln, Schalotten und Frühlingszwiebeln?»


Die gelben Gemüse- oder Speisezwiebeln sind roh sehr scharf. Je länger man sie kocht, desto süsslicher werden sie. Will man Zwiebeln roh ­verwenden, wählt man besser mildere Arten wie rote Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln. Sie eignen sich besonders gut für Salate und für kalte Speisen. Die dicken grünen Stengel der Frühlingszwiebeln lassen sich wie Schnittlauch in einen Salat oder in eine Suppe schnipseln.

Besonders würzig, aber überhaupt nicht scharf sind auch die kleinen Schalotten – auch Eschalotten genannt. Man sollte sie nie in der Pfanne anbraten, sondern nur leicht dünsten oder gleich roh verwenden. Sie werden sonst schnell bitter.

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