Wer ins Spital muss, wird mit der doppelten Prämie bestraft

saldo 02/2018 vom

von

Einige Krankenkassen arbeiten bei den Zusatzversicherungen mit Lockvogelprämien: Nach einem Spitalaufenthalt verlangen sie doppelt so viel wie bisher. Zum Teil lässt sich der Aufschlag vermeiden, wenn man die Behandlung selber zahlt.

Spitalaufenthalt: Nach der Entlassung steigt die Prämie (Bild: GETTY)

Spitalaufenthalt: Nach der Entlassung steigt die Prämie (Bild: GETTY)

Marlis Heeb (Name geändert) aus Uerikon ZH hat seit zehn Jahren bei der Krankenkasse CSS eine «Spitalversicherung privat» abgeschlossen. Damit gedeckt sind zusätzliche Kosten der freien Arzt- und Spitalwahl in der Schweiz sowie eines Einzel­zimmers bei Klinikaufenthalt. Bis ­Mitte 2015 kostete der Spitalzusatz 315 Franken pro Monat. Heeb war damals über ihren Arbeitgeber Suva kollektiv versichert. 

 

Mitte 2015 gab Heeb die Stelle auf. Als Einzelversicherte kostete die Prämie neu 500 Franken im Monat. Vergangenes Jahr musste die 59-Jährige wegen eines Routineeingriffs zwei Tage ins Spital. Kurz darauf folgte eine Prämienerhöhung auf 770 Franken pro Monat. Grund: Ihre Versicherung sah eine Reduktion der Prämie vor, wenn keine Leistungen erbracht werden müssen. Mit dem Spitalaufenthalt fiel die Hälfte dieses «Schadenfreiheitsrabatts» weg. [...]

Achtung: Kostenpflichtiger Artikel

Für Personen ohne Abo der Zeitschrift saldo und ohne Online-Abo ist dieser Beitrag kostenpflichtig.

Jetzt Abo lösen

Beitrag abrufen

Abonnenten der Zeitschrift saldo und Online-Abonnenten können diesen Artikel kostenlos einsehen.

Nachname/Firmenname ODER Nickname:
Abonummer ODER Passwort:

Beitrag kaufen

Dieser Beitrag kostet CHF 3.00
Es ist nur Online-Zahlung per Kreditkarte oder Postcard möglich. Nach erfolgter Zahlung senden wir Ihnen den Beitrag als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.

Jetzt kaufen

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Krankenkassen: Jetzt können Junge sparen

Höhere Prämien: Das sind die grossen Kostentreiber

Die 15-Franken-Falle im Spital